Beton ist einer der wichtigsten Baustoffe, wenn es um den Neubau von Eigenheimen geht. Doch nicht nur in diesem Bereich wird gerne Beton verwendet. Zunehmend häufiger setzen sich Architekten mit Beton als wichtigem Designelement auseinander. So entstehen wunderschön designte Häuser in Betonbauweise. Vorzeigeort für diese Häuser ist dabei Italien.
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Dabei setzen die Architekten und Designer immer häufiger nicht nur auf den Baustoff Beton, wenn es um den Bau des Hauses an sich geht. Vielfach wird Beton auch für die Inneneinrichtung verwendet. In Italien, aber genauso andernorts findet man bereits zahlreiche Möbel, die aus Beton entstehen. Dabei macht man sich die zahlreichen Vorteile des Baustoffs zunutze.
Die Vorteile von Beton
Beton gilt als besonders massiver Baustoff, weshalb er sich hervorragend für den Einsatz im Außenbereich eignet. Aufgrund moderner Fertigungsverfahren und dem Versetzen des Baustoffs mit speziellen Additiven wird es aber möglich, den Beton noch leichter und feinporiger zu gestalten, als es bisher der Fall war. Auch eine härtere, glattere oder dichtere Struktur des Betons ist mittlerweile möglich. Weiterhin können Betonplatten seit einiger Zeit in sehr geringen Stärken angefertigt werden. Dadurch werden die Betonplatten um einiges leichter, so dass sie ebenso im Innenbereich eingesetzt werden können.
Idealerweise stellt eine Firma, die sich im Betonbau bestens auskennt, eine Musterplatte mit den individuellen Wünschen des Kunden zur Verfügung. So kann man sich die gewünschte Optik und ebenso die Oberfläche sehr genau betrachten und alle Eigenschaften eigenhändig erfühlen. Mittlerweile ist es sogar möglich, dass Beton in verschiedenen Farbtönen eingefärbt wird oder mit Logos versehen wird. Der eigenen Phantasie sind somit nahezu keine Grenzen gesetzt, was dazu führt, dass Beton und Design durch moderne Gussverfahren Hand in Hand gehen.
Die Oberfläche des Betons
Entscheidend für alle, die sich für Designelemente aus Beton interessieren, ist sicherlich die Oberfläche. Diese kann dank moderner Gussverfahren in verschiedensten Optiken und Haptiken entwickelt werden. Allerdings sollte man sich ebenfalls darüber im Klaren sein, dass Beton einige Merkmale aufweist, die vielleicht dem einen oder anderen Nutzer nicht gefallen dürften.
Hierzu zählen feinste Lufteinschlüsse in der Oberflächenstruktur. Auch Schichtungen des Materials, die deutlich erkennbar sind, sowie Abweichungen im Farbton sind völlig normal. Diese kleinen Macken stellen jedoch keinesfalls einen Mangel am Beton an sich dar. Sie machen vielmehr den besonderen Reiz des Werkstoffs aus, denn dadurch wird jede Betonoberfläche zu einem absoluten Unikat, das so garantiert nicht noch einmal besteht.
Kleinere Risse in der Oberfläche sind ebenfalls völlig normal. Sie entstehen beim Gießen des Betons. Denn wenn der Baustoff in eine Form gezwängt wird, dann wehrt er sich dagegen. Während der Trocknungsphase kommt es deshalb zu Spannungen, die diese Risse verursachen. Allerdings werden bei modernen Fertigungsbetrieben alle Betonplatten nach dem Trocknen mit einer speziellen Beschichtung versehen. Diese ermöglicht es, dass die Risse keinen Angriffspunkt für eindringende Flüssigkeiten darstellen.
Beton richtig schützen
Entscheidend für formschöne und langlebige Designelemente aus Beton ist der richtige Schutz. Hierbei sollte eine Imprägnierung oder eine Versiegelung ausgewählt werden. Diese imprägnierten Oberflächen werden oft noch zusätzlich gewachst, so dass ein matter Glanz entsteht. Im Laufe der Zeit entwickelt sich eine formschöne Patina. Soll diese vermieden werden, ist ein Steinsiegel sinnvoll. Es macht die Oberfläche des Betons auch resistenter gegen Verunreinigungen, die durch Öle und Fette entstehen können. Für den Außenbereich sollten atmungsaktive Oberflächenbehandlungen zum Einsatz kommen.
Foto: thommywe@web.de/ pixelio.de
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